Die frischen Farben an den Gebäuden des Bahnhofs Hänichen Goldene Höhe sind nicht mehr zu übersehen. Jetzt soll auch das Außengelände des Bahnhofs gestaltet werden. Dafür hatte Bürgermeister Christoph Fröse am gestrigen Nachmittag zur Bauberatung nach Hänichen geladen. Teilgenommen haben sowohl Vertreter des Bauhofs der Gemeinde Bannewitz als auch Vertreter des Bergbautraditionsvereins und des Windbergbahn e.V.

Geplant ist, den Bereich um Freiabtritt und Stationsgebäude noch in diesem Jahr mit einem Planum zu versehen. Als rückwärtige Begrenzung dieses Areals sollen nach historischem Vorbild Granitsäulen mit einem Handlauf aus Winkelprofil aufgestellt werden; zur Sicherheit für Besucher soll dies auch im Bereich der Straßenkurve unmittelbar vor dem Stationsgebäude erfolgen. Mit dem Aufstellen von mehreren Lichtmasten und einer Beschilderung der Gebäude soll das Bahnhofsbild dann noch abgerundet werden.

In den kommenden vier Jahren wird der Wismut-Traditionsverein von seinem jetztigen Standort am Marienschacht auf den Bahnhof Hänichen umziehen, das Stationsgebäude wird dabei neuer Sitz dieses Vereins werden. Da das Gebäude für diese Nutzung ausgebaut werden muss, wurden detaillierte Abstimmungen zum Innenausbau getroffen. Der Warteraum soll künftig als Ausstellungsraum genutzt werden und im alten Dienstraum wird das Vereinsbüro eingerichtet. Eisenbahnhistorisch wertvoll ist die im Original erhaltene Fahrkartenausgabe, sie soll aufgearbeitet werden und einen neuen Anstrich erhalten. Ziel ist es, das fertige Bahnhofsgebäude Hänichen Goldene Höhe zum Glühweinfest im Dezember einzuweihen.

Angeregt wurde gestern auch die Errichtung einer Bahnsteigkante und das Aufbringen einer sächsischen Wegedecke analog dem neuen Haltepunkt Boderitz-Cunnersdorf. Aber dies wäre eine ergänzende Maßnahme für das Jahr 2011…